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Coops

Immer wieder arbeitet Patrik Muff mit Marken zusammen, die per se nichts mit Schmuck zu tun haben, aber über eine für ihn spannende Designexpertise und meisterliche Handwerkskunst verfügen. Diese selektiven Projekte sind Herausforderung und Experiment zugleich: Denn für Patrik Muff liegt darin die Möglichkeit, die Stärken zweier Marken zu ergänzen – und die bisherigen Grenzen in der Verwendung eines Werkstoffs wie etwa Porzellan auszutesten. So findet der Designer in solchen Prozessen stets auch Inspiration und bereichernde Impulse, die seine Schmuckgestaltung unmittelbar beeinflussen.

Birkenstock

Dem Rheinland-Pfälzer Hersteller von betont „fußfreundlichen“ Schuhen ist Patrik Muff als bekennender Birkenstock-Träger schon über 20 Jahre verbunden.
So sagte er sofort zu, als die Marke 2013 mit der Bitte auf ihn zu kam, für eine limitierte Sandalenedition Schließen aus edlen Metallen zu gestalten. Sein unbedingter Anspruch? Die Gestaltung auf ein neues Level anzuheben. Auch in die Entwicklung der Basis-Kollektionen von Birkenstock wird der Münchner Schmuckdesigner immer stärker involviert. So kreierte er fantasievolle Schließen für Kindersandalen oder reduziert die klassische Schnalle auf ein Minimum in der Form.

Nymphenburg

An der Entwicklung der seit 2007 mit der Porzellan Manufaktur Nymphenburg aufgelegten Schmuckkollektion fasziniert Patrik Muff vor allem die Zusammenarbeit mit Kunsthandwerkern
aus einem ihm bis dato fremden Bereich:
Die Porzellanherstellung verläuft vollkommen anders als das Schmieden von Schmuckstücken. So erfolgte etwa die Formgestaltung Schritt für Schritt in engster Zusammenarbeit mit den Meisterhandwerkern der Manufaktur – und, was nach wie vor eine technische Herausforderung in der Bearbeitung von Porzellan ist, in nur einem Stück. Das Resultat sind Anhänger in Form von Korallenzweigen, Engelsflügeln oder Kois: Sie vereinen die markante Formensprache des Münchner Schmuckdesigners mit den einzigartigen Materialqualitäten und der puren Schönheit des „weißen Goldes“.